Nokia verdreifacht Gewinn, verfehlt jedoch Prognosen…

Der finnische Handyhersteller Nokia hat seinen Gewinn im ersten Quartal zwar verdreifacht, die Prognosen der Analysten jedoch verfehlt. Der Nettogewinn stieg von 122 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 349 Millionen Euro, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Die Prognose lag im Schnitt bei 370 Millionen Euro. Der Umsatz erhöhte sich von 9,27 auf 9,52 Milliarden Euro. Nach Bekanntgabe der Zahlen verlor die Aktie bis zu 13 Prozent an Wert.

Der Marktanteil bei Handys ist laut Nokia von 35 auf 33 Prozent gesunken. Auch der Durchschnittspreis sank auf 62 Euro je verkauftem Mobiltelefon statt bisher 64 Euro. Bei den Smartphones steigerte sich Nokia gegenüber dem vierten Quartal 2009 zwar um drei Prozent, hatte aber auch mit gestiegenen Materialkosten zu kämpfen. Im Smartphone-Segment hält Nokia zur Zeit einen Marktanteil von 70 Prozent.

Weltweit verkaufte Nokia 107,8 Millionen Handys, das entspricht einer Steigerung von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bei den Smartphones steigerte Nokia den Absatz um 60 Prozent und verkaufte 21,5 Millionen Geräte.

Der weltgrößte Handyhersteller hat dennoch seine Gewinnprognose für die Handy-Sparte zurückgenommen. Für das kommende Jahr rechnen die Finnen nur noch mit einer Gewinnmarge von elf bis 13 Prozent, bislang hatten sie zwölf bis 14 Prozent angepeilt. “Wir befinden uns weiter in einem harten Wettbewerb bei den hochpreisigen Mobilfunkgeräten in unserem Angebot”, sagte Konzernchef Olli-Pekka Kallasvuo. Nokia mache es zu schaffen, immer noch kein Konkurrenzprodukt zu Apples iPhone auf dem Markt zu haben.

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